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Entwicklung, Erprobung und Evaluation von

  • Unterrichtsbausteinen
     
  • Elementen zur Schulgestaltung
     
  • werkstattorientierter Lehrerfortbildung

Es wurden verschiedene Module entwickelt, die auf unterschiedliche Schularten, Bildungseinrichtungen und Praxissituationen übertragen werden können.

Der besondere Charakter des Projektes lag in der Verknüpfung des Einsatzes von alten und neuen Medien mit der Schulung der Sinne. Einbezogen wurden das wahrnehmungs- und kreativitätsfördernde Potenzial der Gegenwartskultur (u.a. Musik, Klang- und Vokalkunst) sowie unterrichts- und schulgestaltende Maßnahmen. Dadurch wurden auch Zugänge für die Profilbildung von Schulen im Rahmen von Schulentwicklungsprogrammen eröffnet. Schulen könnten sich als Aufgabe vornehmen, ein Klima zu entwickeln und zu gestalten, in dem das gekonnte Hören und Zuhören gepflegt und gefördert wird.

Schwerpunkte

Weil beim Zuhören individuelle Fähigkeiten, Gewohnheiten und Erfahrungen, die soziale Gestaltung der Zuhörsituation und die akustische Qualität des Raumes zusammenspielen, setzte das Projekt "GanzOhrSein" sowohl an der Erweiterung der Wahrnehmung als auch an der Gestaltung von Zuhörsituationen und Hörereignissen an.

Auf der praktischen Ebene des "Handlungsmodells" wurden folgende Felder bearbeitet:

  • Verständigung über die akustische Gestaltung von Schule
     
  • Hörerfahrungen arrangieren - alte und neue Medien nutzen
     
  • Raumgestaltung
     
  • werkstattorientierte Lehrerfortbildung

In allen Handlungsfeldern ging es immer darum, Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu richten auf das eigene Zuhören, die Bedingungen für das eigene Zuhören, die Unterschiede des Zuhörens und die Gestaltbarkeit von Zuhörsituationen.

Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stand das "Hörenmachen", die eigene Produktion von Hörbarem.

Im aktiven Umgang und im Austausch werden individuelle Hörmuster und Zuhörbedingungen bewusst. Neben einem Austausch über die Wahrnehmungen sind wiederholte Wahrnehmungen und die Verbindung mit Ausdrucksformen (Sprache, Kunst, Musik, Bewegung, Theater u.ä.) wichtig, damit die vielfältigen Hör-Eindrücke zu Hör-Erfahrungen verarbeitet werden können.

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