Theorie > Evaluation

Ziel

Entsprechend unseren Schwerpunkten erforschten wir die Auswirkungen des Projekts

  • auf die einzelnen Schülerinnen und Schüler
  • auf die beteiligten Lehrerinnen
  • auf die teilnehmenden Klassen als Ganzes

in Bezug auf

  • die Hörgewohnheiten der Beteiligten
  • auf spezifische schulische Zuhörbedingungen.

Als herunterladbare pdf-Datei finden Sie eine Übersicht über den Untersuchungsansatz sowie eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

Eine ausführliche Darstellung des Untersuchungsansatzes und der Ergebnisse finden Sie in der Dissertation von Mechthild Hagen (2004) als Buch in der Reihe der Edition Zuhören beim Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.

Auswahl der Schulen
  • nach Kooperationsbereitschaft der Lehrer und Lehrerinnen
     
  • Schulen aus sozialen Brennpunkten
     
  • Schulen aus dem Münchner Raum

Da im Vordergrund des Projektes "GanzOhrSein" die Entwicklung von Praxismodulen stand, erfolgte die Auswahl der Projektklassen nicht allein nach Forschungsinteresse. Ein wichtiges Kriterium war das Interesse der Lehrerinnen, die teilweise schon über die dem Projekt vorangehenden Tagungen und Vortragsreihen bekannt waren. Außerdem wählten wir Schulen in sozialen Brennpunkten aus. Wegen der Komplexität des Projektes und der Koordination der Kooperationspartner haben wir uns auf Schulen aus dem Münchner Raum beschränkt .

Untersuchungsgruppen
  • Klassen der Projektlehrerinnen: Klassenstufe 1 bis 9, Grund-, Hauptschule und Gymnasium
     
  • Hörclubs: klassenübergreifend
     
  • an einzelnen Bausteinen teilnehmende Klassen aus den Schulen

Aufgrund der heterogenen Zusammensetzung der Untersuchungsgruppen haben wir die Untersuchungsgruppen in zwei Kerngruppen und zwei Nebengruppen unterteilt: In den Kerngruppen, d.h. den Klassen der Projektlehrerinnen und den Hörclubs, wurde die Wirkung bausteinspezifisch und über die Zeit evaluiert, in den Nebengruppen, d.h. den Fachklassen der Projektlehrerinnen und den Klassen ohne "Projektlehrerin", die nur an einzelnen Bausteinen teilnehmen, wurde nur bausteinspezifisch evaluiert.

Evaluationsebenen
  • Gesamtprojekt
  • Bausteine
  • Hörclubs
  • Lehrerfortbildung

Evaluationsmethoden Wir setzten zur Evaluation ein Methodenmix aus quantitativen und qualitativen Methoden, angelehnt an Projekte der Aktionsforschung.
  • Schriftliche Befragung: Lehrerinnen und Schüler aus Projekt- und Kontrollklassen
  • Mündliche Befragung: Lehrerinnen und zwei Schüler pro Projektklasse
  • Teilnehmende Beobachtung: bausteinspezifisch und unterrichtsbezogen

Schriftliche Befragung

Die schriftliche Befragung, die wir in allen Projektklassen, den Hörclubs und mit den Lehrerinnen durchführten, war eher quanitativ ausgerichtet. Es ging um eine Bestandsaufnahme zu Hörgewohnheiten, Zuhörverhalten und Lärmsituationen in der Klasse.

Im Fragebogen der Lehrerinnen fanden sich außerdem Fragen zur Einschätzung des Leistungsstandes der Klasse und der Raumakustik des Klassenzimmers.

Diese Befragung wurde auch in Kontrollklassen durchgeführt - zu jeder Altersgruppe eine, also 1./2. Klasse, 3./4. Klasse, 5./6. Klasse, um intervenierende Variablen wie z.B. alterstypische Reifungsprozesse von projektspezifischen Einflüssen zu unterscheiden.

Mündliche Befragung

Ergänzt wurde der Fragebogen durch mündliche Befragungen der Lehrerinnen auf der einen Seite, und den Kindern auf der anderen Seite. Die Kinder wählten wir nach dem Verfahren der geschichteten Zufallsauswahl aus, als ca. 10%-igen Stichprobe, d.h. pro Klasse zwei Kinder, ein Mädchen und einen Jungen. Die ausländischen Kinder waren entsprechend ihrem prozentualen Anteil in der Grundgesamtheit ebenfalls in der Stichprobe vertreten.

Teilnehmende Beobachtung

Ergänzend zu den Befragungen wurde teilnehmend beobachtet im Rahmen des normalen Unterrichts sowie in den verschiedenen Bausteinen. Ausgewertet wurden die Beobachtungen anhand von Beobachtungsbögen bzw. Protokollen.

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